





| Der berühmteste Offroad-Marathon fand acht Tage in Rumänien und Bulgarien statt
Breslau
war schon immer ein Synonym für Abenteuer. Ein großes Abenteuer! Seit
seiner Gründung vor 17 Jahren, zieht sie nicht nur aus ganz Europa
Enthusiasten an. Im Laufe der Jahre durchlief die Rallye viele
Veränderungen - Start aus München, Berlin, Dresden und sogar Breslau
(Wroclaw), das Anwachsen der Teilnehmerzahl zu einer ganzen Stadt von
Rennfahrzeugen... Allerdings gibt es keine größere Veränderung, als
die Breslau auf ein völlig neues Gebiet zu führen, und den Sand und die
Sümpfen von Polen mit den Bergen und der Küste in Rumänien und Bulgarien
zu ersetzen. Eine neue Herausforderung, die von den Orga-Chefs
Alexander Kovatchev und Henrik Strasser angenommen wurde, als sie die
18. Breslau ankündigten.
Weniger als drei Monate nach der 17.
Breslau, nach Wochen der Non-Stop-Arbeit, war alles bereit und die Berge
Nahe der Stadt Baja Mare in Rumänien begrüßten 40 Teilnehmer mit
Motorrädern, Quads und 4x4 Fahrzeugen. Die Teilnehmer bewältigten 3000
km Strecke, die Hälfte davon waren Wertungsprüfungen. Alex, Henrik und
der rumänischen Mitorganisator Gabi Nicolae haben ihr Versprechen für
3D-Fahren gehalten - die Strecke der 18. Breslau Rallye wurde über 2000 m
hohen Gipfel, Grate, durch Täler, Ebenen und sogar an die Küste
geleitet.
Das Gelände und das Gebiet der 18. Breslau Rallye waren
nicht die einzige Neuheit. Die "Balkan Breslau" gab grünes Licht für
eine brandneue Rennklasse - Cross Country Fahrzeuge. Hier waren die
mächtigen Winden mit starken Motoren und die Sümpfe zu ersetzen durch
schnelle Strecken und schwierige Navigation. Es war das Interesse an der
neuen Kategorie, als wir am Start berühmte Fahrer wie Vater und Sohn
Stensky und das Duo Jörg Grünbeck - Thomas Dasinger sahen. Die Deutschen
Teams traten gegen 8 weitere Mannschaften aus Frankreich, Österreich
und Bulgarien an. Das einzige weibliche Team - Christina Stricker mit
Co-Pilot Sabine Trapp (Jeep), kamen erfolgreich mit der neuen
Herausforderung zurecht.
Aber, Breslau ist Breslau, so war das
Interesse an der klassischen "Extreme"- Kategorie größer. Fünfzehn Teams
waren am Start, darunter die "klassischen“ Breslau-Gewinner Martin
Hähle - Wolfgang Braun und andere Bekannte, sowie neue Teilnehmer aus
Polen, Frankreich, Italien und der Schweiz.
Bekannte Namen, waren
auch bei den Motorrad- und Quad- Kategorien zu finden. Peter Schreurs,
Thomas Stricker, Henno van Bergeijk, Sascha Christof und 7 weitere Biker
bestanden die neue Challenge auf zwei Rädern.
In der Quad-Kategorie,
sahen wir den ersten bulgarischen Teilnehmer der legendären "Dakar"
Petar Cenkov und sein Teamkollege Mladen Vachkov, der die neue Breslau
als einen harten Teil zur Vorbereitung zum nächsten südamerikanischen
Marathon verwendet.
Die 18. Breslau Rallye erfüllte ihre Mission,
den Abenteuergeist auf neue und herausfordernde Wege zu bringen. Jeder
war begeistert, den fantastischen Balkan zu entdecken. Nun ist das
Interesse für die nächste Herausforderung in Bulgarien und Rumänien
groß, aber vor allem wollen wir sehen, was Alexander Kovatchev und
Henrik Strasser für die "traditionelle" Breslau 2012 zusammenbrauen.
Eigentlich können wir ab jetzt das Wort "traditionell" für das größte
Offroad-Abenteuer in Europa nicht mehr verwenden. Und wir denken, Sie
verstehen, warum... |
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